Manfred Tod - Ö, St. Sebastian |
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Sportliche Biografie Manfred Tod
Mein sportlicher Werdegang begann bei mir schon in der Schulzeit als nordischer Kombinierer. Als ich meine Lehre als Tischler begann war es jedoch aus Zeitgründen nicht mehr möglich diesen Sport ernsthaft auszuüben, und so fing ich als Fußballer an. Ich begann in der 2. Klasse und spielte zum Abschluss meiner Fußballerzeit mit 25 Jahren in der Unterliga. Dabei bereiste ich immer wieder sämtliche Länder wie 3x Südamerika, 2x Südostasien, Neuseeland, USA, Nepal, Indien China, Thailand.
Immer wieder zog es mich bei diesen Trips auf diverse große Berge, eine andere Leidenschaft von mir. So entdeckte ich aber bald meine Liebe zum Ausdauersport und fing mit dem Laufsport an. Ich konnte rasch in Niederösterreich Fuß fassen und zahlreiche Volks,-bzw. Bergläufe gewinnen. Ich lief den Halbmarathon konstant etwas unter 1:10 , die 10000 Meter auf der Bahn in 31:30. 1993 vertrat ich Österreich als Bergläufer bei der Berglauf WM in Grenoble mit Markus Kröll, Helmut Schmuck und Reitberger Rudi. Etliche Verletzungen und mein Hausbau warfen mich danach etwas zurück und ich beschloss mit dem Leistungssport aufzuhören, auch meiner Frau zu liebe. Ich begann 1999 mit Schitouren und fotografieren einfach so zum fithalten und Ausgleich. Jedoch nicht sehr lange. Da ich immer ein relativ hohes Niveau halten konnte, war ich beim Skitouren gehen natürlich mit einem Normalverbraucher nicht zu vergleichen. Irgendwann traf ich einen mittlerweilen sehr guten Freund der mich ansprach und mir vorschlug doch einmal an solchen Rennen die es ja inzwischen gab teilzunehmen. Ich wollte zuerst nicht, probierte es aber dann doch und entdeckte eine neue riesige Leidenschaft.
2003 war ich mit meinen beiden Wettkampfpartnern der erste Österreicher der die Les grandes de ski de montagne ( PDG in Zermatt, Trofeo Mezzalama in Cervina,und Pierra Menta in Albertville ) erfolgreich absolvierten. 2003 schaffte ich in 12 Stunden 10080 Höhenmeter im Aufstieg bzw. Abfahrt und den Eintrag ins Guiness Buch, 2004 schaffte ich in 24 Stunden sogar 17 280 Höhenmeter, damals Weltrekord !!! Nun musste ich auch im Sommer wieder etwas machen und da mir beim Laufen schon einiges weh tat bin ich 2004 zum Radfahren gekommen. Zuerest nur etwas biken, einige Uphill Rennen und schließlich fuhr ich als meinen ersten Radmarathon überhaupt den Ötztaler, so unter dem Motto wann schon dann schon !!
Die Zeit war mit 8:20 auch ganz OK. Mittlerweile liege ich bei den härteren Marathons ( außer den ganz großen )immer im Spitzenfeld, nur die Ebene ist nicht mein Terrain. Da ich mir meine Ziele immer etwas höher gesteckt habe ist natürlich das RATA seit ich Rad fahre immer in meinem Hinterkopf. Es freut mich daß sich dieser Traum nun endlich mit dem Start 2010 erfüllen wird. Die Ziele dabei sind zumindest das Rennen auszufahren und nicht letzter zu werden weil ich das in meiner ganzen Karriere noch nie war.
Manfred Tod, verheiratet mit Roswitha, 2 Söhne Oliver und Fabio.
Beruf : ÖBB - Bediensteter, zuständig für Naturgefahren, Steinschlag-, Lawinenverbauungen, forstliche Angelegenheiten, Lawinenkommission |