Ausschreibung

Das „Race across the alps“ mit Start und Ziel in der Reschenpassgemeinde Nauders ist wohl
die härteste Eintagesprüfung der Welt, die man sich auf einem Rennrad vorstellen kann.
Bei dieser Kraftprobe, die durch die 3 Länder Italien, Schweiz und Österreich und verschiedene
Klimazonen führt, werden Jahr für Jahr echte Helden/innen geboren.
Der Event ist elitär – zugelassen sind ausschließlich bis zu 60 Langstreckenfahrer, die in der Lage
sind, diese knapp 540 km lange Distanz mit an die 14.000 Höhenmeter innerhalb von 32 Stunden
zu schaffen. Die zu befahrenden Bergstrassen warten mit klangvollen Namen auf – und wandeln
zum Großteil auf dem Terrain des Giro d`Italia sowie bekannter Tour de Suisse Etappen.
Passo Stelvio, Passo Gavia, der extrem steile Mortirolo und die Skistation Aprica auf italienischer –
sowie Bernina-, Albula-, Flüela- Ofen- und Umbrailpass auf Schweizer Seite sind nonstop bei dieser
Extremtour zu bewältigen. Dazu kommen noch die über einen solchen Zeitraum immer wieder
auftretenden Wetterkapriolen. Schnee, Regen, Sturm und Hagel – alles erlebten die bislang ins Ziel
gekommenen oder auch gescheiterten Athleten und nur wenigen gelingt es, diese Prüfung
innerhalb eines Tages zu finishen. Die Zielankunft in Nauders ist für jeden Teilnehmer was
Spezielles. Gänsehaut erzeugendes Ambiente lässt bei allen Teilnehmern emotionale Gefühle
frei werden – der mehrfache RAAM-Sieger Jure Robic beispielsweise kommentierte weinend und
völlig erschöpft das Erlebte so: „this was really the hardest Race in my life ! „
Der erste Sieger dieser außergewöhnlichen Geschichte im Jahr 2001 war der österreichische
Radprofi Gerrit Glomser aus Salzburg, der gerade aus der Tour de Suisse kam und später zweimal
die Österreich-Rundfahrt gewann, zu Seriensiegern mutierten der Italiener Maurizio Vandelli (4x)
und zuletzt der österreichische Mountainbiker Daniel Rubisoier, der 3x en Suite das RATA gewann.
Weitere klangvolle Namen die es in der Vergangenheit einmal oder auch mehrfach auf das
Siegerpodium schafften waren Robert Petzold/D, Dany Wyss/CH, Paul Lindner/AUT, Valentin
Zeller/AUT oder auch RAAM-Sieger Reto Schoch aus der Schweiz.
Franz Venier – Tirols bekanntester Extremsportler – der zusammen mit Max Wassermann und
Othmar Peer die Geschichte ins Leben gerufen hat, feierte mit einem 2. Platz im Jahr 2014 seinen
größten Erfolg auf dieser Schleife. Die Rekordzeiten für diese Strecke liegen bei 21 Stunden – der
Schweizer Reto Schoch hält derzeit die Bestzeit, knapp gefolgt von Daniel Rubisoier.
Dass das RATA schon für Männer was Grenzwertiges ist, hielt bislang auch einige Frauen nicht
davon ab, sich dieser Prüfung zu stellen. Aber ganz egal – ob Cassie Lowe aus Australien, Trix
Zraggen aus der Schweiz, Nadja Prieling /AUT , Corinne Furrer/SUI und einige weitere – das RATA
ist eine derart intensive physische und psychische Belastung, dass es für alle Genannten zur
absoluten Grenzerfahrung wurde.
Seit einem guten Jahrzehnt ist nun Gernot Weinig der Mann, der mit diesem Rennen
Sportlerträumen eine Plattform bietet und das Race across the alps erfolgreich an die Spitze von
Extrem-Events geführt hat. Dass das RATA heute den Status hat – verdankt man auch einer
intensiven Berichterstattung und Bekanntmachung durch das deutsche Radsportfachmagazin
„TOUR“ und dem Privatsender RTL in den Anfangsjahren. Und auch heuer werden wieder
zahlreiche TV-Stationen von dieser außergewöhnlichen Geschichte am Reschenpass berichten.

 

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